Mondholz: Historische Praktiken und aktuelle Erkenntnisse

Kennst du den Begriff Mondholz?

Vielleicht hast du schon mal davon gehört, dass Holz, das in bestimmten Mondphasen – besonders bei abnehmendem Mond – geschlagen wird, eine besonders hohe Qualität aufweisen soll. Was zunächst nach einem alten Mythos klingt, gewinnt heute wieder an Bedeutung – gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und natürliche Baustoffe im Fokus stehen.

Schon unsere Vorfahren wussten: Der richtige Zeitpunkt beim Holzschlag macht einen gewaltigen Unterschied. Besonders bei sogenanntem Mondholz – also Holz, das in bestimmten Mondphasen geerntet wird – soll das Resultat deutlich haltbarer, robuster und beständiger sein.

Doch ist das wirklich mehr als nur ein alter Volksglaube?

Mondholz überzeugt nicht nur durch seine besondere Widerstandskraft, sondern auch durch seine Natürlichkeit: 

Es kommt ohne chemische Zusätze oder industrielle Behandlung aus. Das passt perfekt zu den heutigen Ansprüchen an umweltfreundliches Bauen.

Warum das so ist? 

Entscheidend sind drei Dinge: die bewusste Auswahl der Bäume, der genaue Zeitpunkt der Fällung und eine sorgfältige Lagerung sowie Trocknung. Besonders der Zeitpunkt der Ernte – also während der sogenannten Saftruhe und bei abnehmendem Mond – spielt eine Schlüsselrolle. 

Dieses Wissen reicht bis zu Julius Caesar zurück und wird in Überlieferungen aus Europa, Asien, Afrika und Südamerika bestätigt.

Heute setzen immer mehr Zimmereien und Bauunternehmen auf diese traditionelle Methode. Sie berichten von stabileren, langlebigeren Konstruktionen und sogar von besserem Raumklima.

Die Nachfrage nach Mondholz steigt – auch weil du damit Materialien einsetzen kannst, die nicht nur funktional, sondern auch enkelgerecht sind: Wiederverwendbar, schadstofffrei und vollkommen im Einklang mit der Natur.

  • 04.04.2025